Schulz und Schulz, Deutsche Botschaft, Wien

Published by Edition Axel Menges
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About The Book

Mit der Deutschen Botschaft in Wien haben die Leipziger Architekten
ein kantiges, fast abstraktes freistehendes Gebäude entworfen, das
einen starken Kontrast zu den ansprechenden Gründerzeitbauten der
Umgebung bildet. Es steht im Herzen des Wiener Diplomatenviertels, auf einem der wohl prominentesten Grundstücke der Gegend: dem ehemaligen Garten von Fürst Metternich. Hier tritt das Gebäude von der Blockgrenze zurück und schafft so Raum für eine Grünfläche mit wertvollen alten Bäumen, in der das Botschaftsgebäude beinahe wie ein moderner Palast wirkt.

Kaum ein Land hat die Beziehung zwischen Architektur und Demokratie so intensiv und beharrlich debattiert wie Deutschland. Von den ersten, noch recht provisorischen Bauten in Bonn bis zu den unzähligen großen Bundesprojekten in Berlin nach dem Regierungsumzug wurde immer wieder die Frage nach der besonderen Rolle und dem ästhetischen Auftrag der „Demokratie als Auftraggeberin“ aufgeworfen. Ziel war es stets nicht nur, Quadratmeter zu schaffen und Funktionen zu erfüllen, sondern auch politische Botschaften zu vermitteln. Auch die neue Deutsche Botschaft in Wien von Schulz und Schulz wurde in diesem Sinne „interpretiert“. Doch sie entzieht sich jeder oberflächlichen Symbolik. Das Gebäude ist frei von historisierenden Elementen; die Architektur verzichtet auf jede klassische Geste der Autorität und entwickelt sich asymmetrisch, ohne Säulen, ohne Symmetrieachsen und ohne Fassade.
Die Leipziger Architekten haben ein kantiges, fast abstraktes, eigenständiges Gebäude entworfen , das einen starken Kontrast zu den ansprechenden Gründerzeitbauten der Nachbarschaft bildet. Es steht im Herzen des Diplomatenviertels der österreichischen Hauptstadt, auf einem Grundstück, das wohl zu den prominentesten der Gegend zählt: den ehemaligen Gärten von Fürst Metternich. Hier tritt die Bebauung von der Blockgrenze zurück und schafft so Platz für eine offene, grüne Oase mit wertvollen alten Bäumen, in der das Botschaftsgebäude beinahe wie ein moderner Palast wirkt.

About The Author

Heinrich Wefing leitet das Politikressort der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. Er studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte und war viele Jahre als Redakteur im Kulturteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tätig, für die er aus Berlin und San Francisco berichtete. Seit seiner 1995 unter dem Titel „Parlamentsarchitektur. Zur Selbstdarstellung der Demokratie in ihren Bauwerken“ veröffentlichten juristischen Dissertation beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Architektur und Politik . Er hat mehrere Bücher verfasst und herausgegeben, darunter eine Monografie über das Berliner Bundeskanzleramt und einen Band über die Reichstagsrenovierung. Roland Halbe zählt insbesondere in Spanien zu den gefragtesten Architekturfotografen, und nahezu alle renommierten spanischen Architekten arbeiten mit ihm zusammen. Er kooperierte bereits mit der Edition Axel Menges und lieferte die Fotografien für Klaus Englerts Neue Museen in Spanien. Nadine Tschinke und Ferdinand Kersten wandten sich nach ihrem Architekturstudium der Fotografie zu, wobei die Architektur ihr Haupttätigkeitsfeld blieb. Ihr besonderes Anliegen ist es, den einzigartigen Kontext jedes abgebildeten Gebäudes zu vermitteln.

 

Product Details

  • Publisher: Edition Axel Menges (January 25, 2027)
  • Length: 48 pages
  • ISBN13: 9783932565892

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